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Donnerstag, 16. Dezember 2010

Tag 15, Kangaroo Island

Heute haben wir eine Menge Staub aufgewirbelt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir sind früh los gefahren, um die Insel zu erkunden. Angefangen haben wir am westlichen Ende bei "Cape Du Couedic". Die Fahrt dahin dauerte etwa 2 Stunden und für den "Flinders Chase Park" mussten wir Eintritt bezahlen. Aber da hat sich jeder Cent gelohnt. Die Aussicht am "Admirals Arch" ist phänomenal, auch weil es hier eine Seelöwenkolonie gibt. Die zu beobachten ist eine richtig kurzweilige Angelegenheit. Auch die Brandung ist herrlich anzusehen und man erhält einen Eindruck von der Gewalt des Meeres.




Genau das alles sieht man noch intensiver 5 km weiter an den "Remarkable Rocks". Felsen die seit Urzeiten den Naturgewalten ausgeliefert sind und sich so permanent verändern. Diese Veränderung wird sogar sichtbar gemacht mittels historischer Fotos. Allein für diese beiden Punkte der Insel hat sich der Besuch gelohnt. Sehr spektakulär.


Vorn hier aus ging es dann wieder zurück zum "Vivonne Beach". Der Strand, hatte man uns gesagt, gehört zu den fünf schönsten Stränden der Welt. Der letzte Kilometer zum Strand ist zwar sehr holperig zu fahren (4WD), aber Wow, was für ein Erlebnis. Herrlich weicher Sand, türkis farbenes Meer und eine schäumende Brandung. Leider war es sehr windig und wir haben bedauert, keine Schwimmsachen eingepackt zu haben. Das Wasser war nicht kalt.

Nächstes Ziel war "Stokes Bay", dort gibt es einen ungewöhnlichen Zugang zum Strand. Nun liegt Vivonne Bay an der Südküste, Stokes Bay an der Nordküste. Asphaltiert sind aber nur die Hauptstraßen in Ost-West Richtung. Nord-Süd Richtung sind nur Gravel Roads. Aber wozu hab ich der 4-Wheeler genommen. Hey, war das ein Spaß über diese Backroads zu fahren. Die Staubwolke hinter uns war recht beeindruckend. Auf der 2. Hälfte gabs dazu noch Baustellen. Aber auch die taten dem Spaß keinen Abbruch.

In Stokes Bay dann führt ein teilweise sehr enger und niedriger Weg durch die Felsen zum Stand. Auch der hat es in sich. Eine kleine geschütze Lagune und davor die Meeresbrandung. Wo waren doch gleich die Schwimmsachen? Egal, die Fahrt hat sich gelohnt.


Kangaroo Island hat einiges an Attraktionen zu bieten, da ist ein Tag zu wenig, um Alles sehen zu können. Aber unser Tag war ein Erfolg, wir haben es beide genossen. Morgen steht uns eine lange Fahrt nach Mount Gambier bevor. Die Fähre ist für 08:30 Uhr gebucht. Wir werden uns die Fahrt teilen, für Einen wird das zu anstrengend. Und wir wollen ja heil ankommen.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Tag 14, Kangaroo Island

Heute morgen sind wir zeitig bei etwas Nieselregen aus dem Barossa Valley abgereist Richtung Kangaroo Island. Das ging soweit ganz gut, wenn mich Herr TomTom nicht dauernd auf den "Great Southern Expressway" hätte führen wollen, denn der war gesperrt. Aber nachdem wir dann um Adelaide herum waren, haben wir auf seine freundliche Hilfe verzichtet.

Bis Cape Jervis ging es dann durch kurviges und hügeliges Gelände. Die Fähre um 12:00 haben wir bequem erreicht. Warum an der Rampe stand "Only Driver in car allowed while boarding" wurde mir klar, als ich auf die Fähre fuhr: da werden die Autos so dicht gepackt, dass der Beifahrer garantiert nicht mehr aus dem Auto kommt.


Die Überfahrt dauerte ca. 45 mins. und dann ging es in unsere Unterkunft nach American River. Hier bekamen wir erst einmal ausführlich die Attraktionen der Insel beschrieben und wie man sie am besten abfährt. Wir werden morgen nicht alles anschauen können, aber einige Highlights muß man gesehen haben, und die nehmen wir auch mit.

Heute Nachmittag waren wir noch in Kingscote und haben lecker gegessen - Chicken Curry.

Also wir müssen beide eines sagen: Curries können die Aussies. Alle, die wir bisher gegessen haben zwischen Sydney und Perth waren durchweg zu empfehlen. Mal sehen, was uns die Insel morgen zum Essen anbieten wird. Wir sind beide schon gespannt.

Rund um unsere Unterkunft gibts einiges der hiesigen Tierwelt zu entdecken:

Die Parrots machen ganz schön Krawall. Jetzt warten wir nur noch auf ein paar Wallabies.